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Mittwoch, 3. August 2011

Gestern Abend sehr schön Tango getanzt. Open Air am Rheinufer.

Unruhige Träume. Meine Kollegin erschien, wir sprachen ruhig miteinander, dann stürmte sie herein und wollte mich rauswerfen, sie war also doppelt im Raum, was mir im Traum aber gar nicht auffiel. Wir stritten und irgendwann schrie ich sie an und sie ging. Das ist immer noch nicht gelöst.

Gestern nacht schrieb ich meinen Text zuerst auf Englisch. Mit war so danach, es fühlte sich richtig gut an. Den ganzen Tag über schon Gedanken in dieser Sprache die mir oft so vertraut ist, manchmal träume ich auch darin. Dann übersetzte ich das zurück ins Deutsche und meine eigene Muttersprache erschien mir auf einmal holprig und gar nicht mehr schön. Bin gespannt wie ich weiter mit den beiden Sprachen spielen möchte.

Es regnet. Ich höre Radio, höre dem Regen zu. Höre meine Gedanken, höre die Stimmen meiner Mitbewohner. Seit fünf Wochen beschränkt sich unser Kontakt auf "Hallo" und "Tschüss". Menschen mit denen ich stundenlang intime Gespräche, Umarmungen, Küsse geteilt habe. Gestern traf ich meine Freundin im Treppenhaus, sie sah mich und das Lächeln erstarb in ihrem Gesicht. Hallo. Ich ging Wäsche aufhängen und fühlte Wut und, aha, da, die Erwartung: sie ist doch meine Freundin, sie sollte doch jetzt für mich da sein, mich in den Arm nehmen, fragen wie es mir geht und was sie für mich tun kann, Interesse an mir haben. Puh. Ich bin erschrocken, dann entspanne ich mich: all das kann ich auch sein lassen, sie lassen wie sie ist. Ich kann das üben, kann ausatmen, lernen meine Erwartungen mit denen ich mich unglücklich mache zu entlarven. Jetzt freue ich mich wieder etwas mehr, und wenn ich jetzt an das ernste Gesicht meiner Freundin denke fühle ich mich liebevoller damit.

Und ich kann noch tiefer gehen, bis in mein Herz. Ich sitze auf dem Sofa und gehe dahin, in diesen inneren Raum, und eine große Ruhe erfüllt mich, hier gibt es keine Gedanken, keine Urteile, keine Angst. Ich bleibe noch ein bißchen hier und geniesse diesen wunderschönen Moment.

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Went dancing Tango last night. Open Air at the Rhine. Beautiful.

Disturbing dreams. My colleague appeared, we talked quite easily, than she raced into the room und wanted me to go, so she was there duplicated which I didn´t notice while dreaming. We argued and later I screamed at her and she left. No solution yet in this conflict.

Last night I wrote my text in English first. I liked that, it felt so good. All-day there were thoughts appearing in that language which is often so familiar to me, sometimes I´m dreaming in it. Then I translated the text into German, and suddenly my own mothertongue sounded clumsy and not at all beautiful. I´m curious how I will continue playing with both languages.

It is raining. I am listening to the radio. Listening to my thoughts, listening to the voices of my roommates, my friends. For five weeks our contact is limited to "Hello" and "Bye". People with whom I shared hours of intimate talking, hugging, kissing. Yesterday I met my best friend in the stairwell and in the moment she noticed me her smile died away in her face. Hello. I went to peg out my washing and felt anger and, ah, there it was, the expectation: but she is my friend, she should care for me, hug me, ask me how I am and what she could to for me, be interested in me. Puh. I am appalled first, then I am able to relax: I can let go all that, I can let her be. I can exercise, breathe out, learn to unmask my expectations with whom I make myself unhappy all the time. Now I am pleased a little more, and thinking of the stern face of my friend again, I feel more affectionate.

And I go deeper, right into my heart. I am sitting on the sofa and going in this inner room, and there is peace. No thoughts, no judgement, no fear any more. I am resting there for a time, enjoying the moment.

4.8.11 12:13
 



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